Wasser ist Leben

La Porte de Pierre

Der Feengarten und das Felsentor

Französisch: "Enceinte du Jardin des Fées" und "La Porte de Pierre".

Der Feengarten befindet sich auf dem Gipfel des Vorderen Langenberg (Grande Cote). Dieser ist ein Vorsprung von 831 m Höhe mit schroff abfallenden Seiten, die mit Felsbrocken übersät sind. Die nordwestliche Seite wurde mit einer doppelten Mauer eingefasst. Auf dem Gipfel findet sich ein Menhir von 1,20 Höhe.

Dieser Menhir ist von mindestens 7 weiteren umgestürzten Menhiren umgeben. Die Position dieser Monolithe lassen die Existenz eines Steinkreises an diesem Ort vermuten. Die forstwirtschaftliche Nutzung des Gipfels hat inzwischen diesen aber völlig zerstört und es besteht wohl kaum eine Chance den Steinkreis wieder zu rekonstruieren. Andere Steine tragen seltsame Bearbeitungsspuren. Diese sind kreisförmig mit einem zentralen Loch. Sie befinden sich jeweils im Randbereich der Felsblöcke und haben eine Rinne als Ausguss. Sie scheinen als Presse oder Mühle gedient zu haben. Der Volksglaube sagt, dass die Feen diese Mühlen verwendeten um ihre Zaubertränke zuzubereiten. Ein Archäologe dagegen, sieht in ihnen astronomische Markierungen, die als Kalender gedient haben sollen und vermutet in dem Ensemble des ganzen Ortes ein astronomisches Observatorium.

Eine Legende erzählt von Feen die eine Brücke über das Tal der Bruche bauen wollten, um den Feengarten mit dem Purpurkopf 9 km weiter südlich zu verbinden.
Die Brücke war fast fertig, als Christus geboren wurde. Dies brach die Macht der Feen und die Brücke stürzte ein. So wird auch die Anhäufung von Felsblöcken an den Abhängen der beiden Berge erklärt.

 

Das Felsentor

Das Felsentor, auf elsässisch Türgestell, ist eine der bemerkenswertesten Gesteinsformationen der Vogesen. Der Wind, das Wasser, die Sonne und die Verwitterung haben den Felsen zu einem monumentalen Triumphbogen geformt. Drei Pfeiler bilden ein zweifaches Tor von 7 Metern Breite und 5 Metern Höhe.

Rund um dieses Felsentor findet man mehrere umgefallene Menhire und verschiedene von Menschen bearbeitete Schalensteine. Sicherlich haben die Kelten hier ihre Naturgötter verehrt. Der Volksglaube sieht in dem Felsentor den Eingang zum "Verbotenen Land", zur Anderswelt. Möglicherweise war der Ort während betimmter Epochen auch ein Tabubereich.

 

 

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