Wasser ist Leben

Carnac

Der Golf von Morbihan

Der Golf von Morbihan liegt an der Südküste der Bretagne mit ihren weltberühmten megalithischen Bauwerken. Hier findet sich die größte Dichte von Menhiren, Steinreihen, Steinkreisen und Dolmen in Europa. Diese Gegend muß wohl für die Menschen der Megalithkultur eine ganz besondere Bedeutung gehabt haben.

Die Steinreihen von Carnac und Kerzeho

Die Steinreihen von Carnac sind immer wieder ein beeindruckendes Erlebnis. Noch heute finden sich dort auf einer Länge von 3 km ca. 3000 Menhire (Men = Stein, hir = lang), die sich in parallel verlaufenden Reihen von Ost nach West ziehen. Ihre Größe variiert von 50 cm bis ca. 4 Meter, wobei die Höhe der Steine von Ost nach West zunimmt. Am Westende in Le Ménec befindet sich außerdem ein Steinkreis von 110 m Durchmesser, der wie eine Satellitenempfangsantenne wirkt.
Das ursprüngliche Ausmaß des ganzen Komplexes betrug vermutlich sogar 8 km und schloß auch die etwas weiter westlich gelegenen Steinreihen von Kerzeho und andere Monumente mit ein. Der Sinn dieser Anlage ist für die Wissenschaft bis heute ungeklärt.
Aus energetischer Sicht können Steinsetzungen Kräfte aus der Erde oder vom Himmel konzentrieren und gezielt auch wieder abstrahlen. Zwischen den Steinen entsteht dabei ein energetisches Feld. Inzwischen weiß man auch, daß bereits die Menschen der Steinzeit den Himmel genau beobachteten und über ein enormes astronomisches Wissen verfügt haben müssen. Das beweisen sowohl die Himmelsscheibe von Nebra, als auch Forschungen einer französischen Archäoastronomin, die nachweisen konnte, daß die Zeichnungen in der Kulthöhle von Lascaux, den Sternenhimmel mit bestimmten auffälligen Sternbildern darstellen. Für diese Menschen muß also der Sternenhimmel von ganz besonderer Bedeutung gewesen sein. Unsere und auch die Erfahrungen vieler Seminarteilnehmer lassen tatsächlich eine starke Verbindung der Steine und der ganzen Anlage zum Kosmos und den Sternen vermuten. Vielleicht waren hier geistige Reisen möglich?
Woher? Wohin? Zu welchem Zweck? Die Steine entführen uns immer wieder in eine Realität, die weit von den Vorstellungen unserer modernen Welt entfernt ist und die uns oft an unseren Wahrnehmungen zweifeln lassen. Aber wir haben keine Wahl als uns auf unser Einfühlungsvermögen und unsere Intuition zu verlassen, denn wissenschaftlich nachvollziehbar werden solche Dinge wahrscheinlich nie sein....

 

Der Dolmen von Gavrinis

Ein weiteres Highlight unserer Reise ist der Dolmen von Gavrinis. Er liegt auf einer kleinen Insel im Golf von Morbihan und ist nur mit dem Schiff zu erreichen. Im Inneren eines Hügels von mehr als 50 m Durchmesser und 8 m Höhe befindet sich ein sogenanntes Ganggrab, das wohl zu den schönsten Anlagen der gesamten Jungsteinzeit gehört. Ein 14 m langer Gang mündet in eine 1,8 m hohe Kammer von etwa 2,5 m Seitenlänge. Die Granitblöcke, die Kammer und Gang bilden sind mit faszinierenden archaischen Mustern verziert.
Abgesehen von der künstlerischen Qualität ist auch die Atmosphäre im Inneren der Kammer ungewöhnlich. Das besondere an Gavrinis ist, das der Dolmen um 3000 vor Christus verschlossen wurde und das Innere des Hügels bis Mitte des 19. Jahrhunderts unentdeckt blieb. Dadurch wurde er niemals von späteren Kulturen "mißbraucht", sondern blieb erhalten, wie er von seinen Erbauern ursprünglich gedacht war. Es wurden auch keine Bestattungsspuren gefunden, was unsere These stützt, daß diese Monumente ursprünglich keine Gräber waren, wie die archäologische Wissenschaft annimmt, sondern anderen Zwecken dienten. Jede/r, der sich die Zeit nimmt im Inneren der Kammer einige Zeit zu meditieren, wird diesen Eindruck bestätigen können. Geschützt vor allen äußeren Einflüssen und geborgen im Bauch von Mutter Erde kann man in einer winzigen Kammer unendliche Weite und Losgelöstheit erfahren. Die "Reinheit" dieser Erfahrung, frei von bestimmten kulturellen und religiösen Vorstellungen ist absolut einzigartig. Die meisten anderen Plätze dieser Art sind von nachfolgenden Kulten oder inzwischen auch von den etablierten Religionen übernommen und mit ihren religiösen Bildern und Vorstellungen überlagert worden.

 

 

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